„Wir Auszubildenden wurden respektiert“

Alexander Kleffel, 33, ist Verwaltungsfachwirt im Landeskirchenamt.

 

„Als Schüler der Fachoberschule habe ich mein Jahrespraktikum im Kreiskirchenamt Waldeck-Frankenberg in Korbach gemacht. Es herrschte ein gutes Arbeitsklima und die Tätigkeiten waren vielseitig. Deshalb reifte in mir der Entschluss, dort eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten zu beginnen. Dafür sprach auch, dass die Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst relativ sicher sind.

Durch mein Praktikum wusste ich recht genau, was mich in der Ausbildung erwartet. Und es wurde wirklich eine gute Zeit. Wir Auszubildenden wurden respektiert und ernst genommen. Die Kolleg*innen schätzten unsere Arbeit, das war schön zu sehen. Auch der schulische Teil war interessant. Wir lernten dabei auch Auszubildende aus anderen Behörden kennen. Besonders spannend waren die Blockseminare in Hofgeismar zu kirchenspezifischen Inhalten, in denen wir zusammen mit den Auszubildenden aller Kirchenkreisämter lernten und uns austauschen konnten.

 

Aufstiegsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung wurde ich übernommen und erhielt ein festes Arbeitsverhältnis im Kreiskirchenamt. Mittlerweile arbeite ich im Landeskirchenamt im Referat „Bau- und Gebäudeverwaltung, Liegenschaften“, und ich kann dort vieles lernen, was mich auch persönlich interessiert. Es gibt aber noch andere Arbeitsbereiche, in denen ich eingesetzt werden könnte, etwa die Finanzverwaltung oder die Personalverwaltung. Der Beruf des Verwaltungsfachangestellten ist sehr vielseitig und er bietet Aufstiegsmöglichkeiten. Ich habe mich zum Verwaltungsfachwirt am Verwaltungsseminar Kassel des Hessischen Verwaltungsschulverbandes fortgebildet. Diese Fortbildung läuft berufsbegleitend i. d. R. an einem Unterrichtstag pro Woche über insgesamt knapp drei Jahre. Das mag ich an meinem Beruf: Es bleibt interessant.“