Erzieher

Mein Wunsch:

Mit Kindern
die Welt
entdecken

Ich werde Erzieher*in.

Erzieher*innen gestalten unsere Zukunft

Vergiss die Vorurteile! Erzieher*in ist kein reiner Frauenberuf. Und: Es wird nicht den ganzen Tag gespielt. Erzieher*innen sind Profis frühkindlicher Entwicklung. Sie bringen sich mit ihrer ganzen Person ein, um den ihnen anvertrauten Kindern eine verlässliche Bezugsperson zu sein. Sie helfen ihnen, sich die Welt zu erschließen und gestärkt in unsere Gesellschaft und in die Zukunft hineinzuwachsen. Sie fördern Kinder in ihrer individuellen Entwicklung, unterstützen sie in ihren Interessen und in ihrer Neugier. Sie beobachten pädagogische Prozesse und machen alters- und entwicklungsgerechte Angebote. In evangelischen Kindertageseinrichtungen achten sie auch auf die religiöse Bildung.

Neben der direkten Arbeit mit den Kindern entwerfen Erzieher*innen auch Konzepte, sind beratende Ansprechpartner*innen für Eltern und für Fachleute anderer Berufsbereiche. Nicht alle Erzieher*innen arbeiten übrigens in Kindertagesstätten. Es gibt auch andere Stellen, etwa in Schulen, in der Förderung Jugendlicher, in Reha-Zentren oder Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Ausbildung ist entsprechend breit und fundiert. Hier erwirbt man unter anderem umfassende methodische Kompetenzen in Pädagogik, Recht, Psychologie, Gesundheit sowie die Fähigkeit, selbstreflexiv zu arbeiten.

Erzieher*innen betreuen, erziehen und bilden unsere Kinder. Sie übernehmen damit eine der wichtigsten Aufgaben in unserer Gesellschaft. Ohne sie sähe die Zukunft düster aus.

 

Fazit: Wenn du gerne mit Kindern zusammen bist und dich dafür interessierst, wie Menschen zu Menschen werden, dann könnte dieser Beruf zu dir passen.

Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Und du kannst nicht gleich nach der Schule damit anfangen.

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Wenn du einen Realschulabschluss hast, musst du noch eine zweijährige Ausbildung zum/zur Sozialassistent*in machen oder vorweisen können, dass du eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem passendem Beruf, z. B. als Kinderpfleger*in sowie mindestens zwei Jahre in diesem Beruf gearbeitet hast.

Wenn du Abitur oder Fachabitur hast, musst du noch ein einjähriges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung machen, zum Beispiel ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei den Evangelischen Freiwilligendiensten der Diakonie Hessen.

 

Sozialassistent*in:  Die zweijährige Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Sozialassistent*in setzt den Realschulabschluss oder die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe voraus. Bei Ausbildungsbeginn darfst du höchstens 23 Jahre alt sein. Der Erwerb der Fachhochschulreife ist übrigens sowohl während der Sozialassistent*innen- als auch während der Erzieher*innen-Ausbildung möglich. Diese Ausbildung bietet auch das Evangelische Fröbelseminar an.

Ausbildung

Die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in dauert drei Jahre und besteht aus Praxis und Theorie. Je nach Schule gibt es dabei vor allem zwei Arten der Ausbildung.

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Zwei Phasen Die klassische Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in dauert drei Jahre und besteht aus zwei Phasen: Zuerst besuchst du zwei Jahre lang den theoretischen Unterricht an einer staatlich anerkannten Fachschule. Danach machst du ein einjähriges Berufspraktikum, das heißt, du arbeitest in einer sozialpädagogischen Einrichtung, die du dir selbst aussuchst. In diesem praktischen Jahr wirst du auch von deiner Fachschule begleitet. Die Ausbildung wird dann mit einer letzten Prüfung, dem Kolloquium, abgeschlossen, und du erhälst die staatliche Anerkennung als Erzieher*in.

 

Während des schulischen Teils erheben einige Ausbildungsstätten ein Schulgeld, in Höhe von etwa 70 Euro pro Monat sowie einmalig 150 Euro während des Berufspraktikums. Du kannst auch BAFöG beantragen. Während der praktischen Ausbildung bekommst du deinen ersten Lohn. Die Hephata Akademie für soziale Berufe und das Evangelische Fröbelseminar bieten diese Ausbildung an.

 

Zwei Schultage die Woche: An einigen Orten (z.B. im Evangelischen Fröbelseminar) kannst du auch eine sogenannte praxisintegrierte Ausbildung machen, die Theorie und Praxis nicht so stark trennt. Sie dauert ebenfalls drei Jahre. Das läuft z.B. so: Du arbeitest an drei Tagen in der Woche in einer Einrichtung und hast an den restlichen zwei Tagen Unterricht in einer Fachschule. Dazu kommen noch zwei Unterrichtswochen pro Ausbildungsjahr, die im Block unterrichtet werden. Hier gilt über den Zeitraum der drei Jahre: Du zahlst eventuell etwas Schulgeld, und erhälst gleichzeitig etwas Geld von der Einrichtung, in der du arbeitest.

Quereinstiege, Teilzeit- und berufsbegleitende Ausbildungswege sind möglich und werden auch von den Evangelischen Fachschulen in Kurhessen-Waldeck angeboten.

Perspektiven: Jobgarantie

Gute Nachrichten: Als Erzieher*in wirst du sehr leicht einen Arbeitsplatz finden. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist hoch. Und das wird sich nicht so schnell ändern. Die Bedeutung frühkindlicher Bildung ist unumstritten. Familien haben einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr. Und es gibt noch lange nicht genug Plätze für alle, die dies nutzen wollen.

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Die Zahl der pädagogischen Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen ist in den vergangenen zehn Jahren bundesweit um etwa 65 Prozent gestiegen, sodass zurzeit zusammengerechnet etwa 460.000 Vollzeitstellen besetzt sind. (Fachkräftebarometer Frühe Bildung von 2017). Studien zufolge gibt es Bedarf an noch mehr Stellen.

Auch in der EKKW bist du als Erzieher*in sehr willkommen! In den etwa 220 Evangelischen Kindertageseinrichtungen bei uns sind derzeit etwa 1800 Erzieher*innen und Kindheitspädagog*innen in Vollzeit- und Teilzeitstellen beschäftigt. Darüber hinaus gibt es große diakonische Träger, die z. B. in der Behindertenhilfe oder Jugendhilfe Erzieherinnen einstellen. Wir freuen uns über deine Bewerbung!

Erfahrungsberichte

Auf einen Blick

 

Voraussetzung:

Realschulabschluss + Ausbildung zum/zur Sozialassistent*in oder 2 Jahre Berufstätigkeit Abitur/Fachabitur + Praktikumsjahr

 

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

 

Abschluss:

staatlich anerkannte/r Erzieher*in

Ansprechpartnerin

Regine Haber-Seyfarth

Abteilungsleitung Kindertageseinrichtungen

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